Leonie Frederike Ott, LL.M. (Cambridge)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht
Digitale Märkte weisen durch starke Netzwerk- und Größeneffekte häufig eine hohe Marktkonzentration auf, die staatliche Regulierung erforderlich macht. Dabei besteht die Herausforderung darin, zwischen konkreten, regelbasierten Vorschriften und allgemeinen, zukunftsorientierten Prinzipien abzuwägen.
Das Projekt entwickelt Ansätze für eine flexible und rechtssichere Regulierung, die sowohl aktuelle als auch zukünftige Entwicklungen berücksichtigt. Im Mittelpunkt steht die Interoperabilität, also die technische Zusammenarbeit verschiedener digitaler Systeme. Dazu werden rechtliche, strategische und informationstechnische Perspektiven miteinander verbunden. Untersucht werden rechtliche Rahmenbedingungen, die strategischen Auswirkungen von Interoperabilität und Multihoming sowie die technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Regulierung. Zusätzlich werden politische Akteure, Wissenschaftler, Interessenvertreter und Regulierungsbehörden einbezogen.
Gefördert durch das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt)