Aktuelles

Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht

Weiterlesen

Informationen zu akutellen Veranstaltungen und Tagungen finden Sie auf der Lehrstuhlhomepage.

Veröffentlichungen:

  • Satzger/von Maltitz (Hrsg.), „Klimastrafrecht“, Die Rolle von Verbots- und Sanktionsnormen im Klimaschutz
  • Wessels/Beulke/Satzger, Strafrecht Allgemeiner Teil, 53. Auflage 2023
  • Satzger/von Maltitz, "Globales Klimastrafrecht: Reflexionen zum Strafanwendungsrecht zwischen Territorialität und Universalität", GA 02/2023, 63
  • Satzger/von Maltitz, "Das Klimastrafrecht – ein Rechtsbegriff der Zukunft", ZStW 133 (2021), 1 ff.

Veranstaltungen

Im WiSe 2023/24 werden keine Lehrveranstaltungen von Herrn Prof. Dr. Satzger gehalten.

Forschung

Prof. Dr. Helmut Satzger ist geschäftsführendes Mitglied der Forschungsstelle für Klimarecht an der LMU.

Informationen zur aktuellen Forschung im Klimarecht finden Sie bei der Forschungsstelle für Klimarecht sowie dem LMU Klimaforum.

Der Einfluss des europäischen Rechts macht auch vor dem Strafrecht nicht Halt. So eröffnen sich auf Ebene des EU-Rechts – insbesondere auch nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon - Tendenzen hin zu einem Europäischen Strafrecht i.S. eines supranationalen Strafrechts. Zahlreiche Rechtsakte zur Harmonisierung des Strafrechts und des Strafverfahrens sind bereits erlassen worden, weitere sind zu erwarten. Zunehmend werden auch Instrumente und Institutionen zur effektiveren grenzüberschreitenden Strafverfolgung innerhalb der EU geschaffen. Darüber hinaus entfalten das Recht der Europäischen Union sowie die Europäische Menschenrechtskonvention bereits seit geraumer Zeit - allerdings lange unterschätzt - erheblichen Einfluss auf das nationale Strafrecht der Mitgliedstaaten.
Prof. Satzger hat hier bereits sehr früh durch seine umfangreiche Habilitationsschrift zur „Europäisierung des Strafrechts“ einen Forschungsschwerpunkt gesetzt und weiter ausgebaut. Mittlerweile ist sein Lehrbuch zum „Internationalen und Europäischen Strafrecht“ in 6. Auflage erschienen, er hat vor kurzem eine englischsprachige und internationalisierte Version „International and European Criminal Law“ veröffentlicht, er ist (neben Sieber, Brüner und von Heintschel-Heinegg) Mitherausgeber eines großen Bandes zum Europäischen Strafrecht und editor in chief einer englischsprachigen Zeitschrift zum Europäischen Strafrecht und zur Europäischen Rechtspolitik (European Criminal Law Review). Er arbeitet seit Jahren aktiv an rechtspolitischen Projekten im Bereich europäischer Kriminalpolitik mit. Er ist Gründungsmitglied der European Criminal Policy Initiative (ECPI), mit der er 2009 das vielbeachtete „Manifest über eine europäische Kriminalpolitik“ herausgebracht hat. Er leitete ein Drittmittelprojekt der Europäischen Union, im Rahmen dessen die ECPI Rechtsakte evaluiert und prozessuale Prinzipien auf Europäischer Ebene identifiziert. 2012 wurde Satzger zum Mitglied der Expertenkommission für Europäisches Strafrecht ernannt, welche die Europäische Kommission bei strafrechtlich relevanter Rechtsetzung berät.
Zahlreiche Veröffentlichungen sind auch zukünftig geplant, ebenso laufen am Lehrstuhl Dissertationsprojekte in diesem Kontext.

In den vergangen Jahren hat das Völkerstrafrecht eine regelrechte Renaissance erlebt. Die politische Großwetterlage hat es ermöglicht, insbesondere mit dem ICTY und dem ICTR internationale Strafgerichtshöfe zu schaffen, die unmittelbar völkerrechtlich anerkannte Straftatbestände wie „Völkermord“, „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und „Kriegsverbrechen“ aburteilen können. Ein mächtiger Schritt ist mit der Einsetzung des ständigen Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag geglückt, der für die Zukunft ein Forum für die Aburteilung von völkerrechtlichen Verbrechen bereithält.
Prof. Satzger hat dieses aktuelle Rechtsgebiet frühzeitig in die juristische Ausbildung durch Vorlesungen und Seminare einbezogen. Insbesondere hat er - neben anderen Veröffentlichungen auf diesem Gebiet - mit seinem Lehrbuch zum „Internationalen und Europäischen Strafrecht“ versucht, eine eingängige und strukturierte Darstellung dieses komplexen Rechtsgebiets zu vermitteln. Im Rahmen der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) ist unter seiner Leitung ein anschaulicher Online-Kurs entstanden.

Mehrere Dissertationsprojekte am Lehrstuhl befassen sich mit dem Völkerstrafrecht.

Das Strafrecht spielt im Wirtschaftsleben eine nicht zu unterschätzende Rolle, indem es den Freiheiten der Akteure Grenzen setzt und Sanktionen vorsieht, die den Unternehmer selbst - nicht nur sein Unternehmen - empfindlich treffen. Die Reichweite des Wirtschaftsstrafrechts ist dabei enorm weit - vom wirtschaftlich komplexeren Betrugs- und Untreuefällen über Kapitalmarkt-, Lebensmittel- und Arzneimittelstrafrecht bis hin zu Insolvenzstraftaten oder gar Straftaten gegen das Außenwirtschaftsgesetz.
Prof. Satzger hält Lehrveranstaltungen in diesem Bereich und beschäftigt sich in Publikationen und Gutachten mit wirtschaftsstrafrechtlichen Fragestellungen, insbesondere aus dem Bereich Criminal Compliance.

Zahlreiche Dissertationsprojekte am Lehrstuhl sind dem Wirtschaftsstrafrecht zuzuordnen.

Immer häufiger wird erkannt, dass der althergebrachte Strafprozess, wie er in der StPO verankert ist, den heutigen Anforderungen und Realitäten nicht mehr gerecht wird. Gerade das Ermittlungsverfahren weist erhebliche Defizite auf.
Prof. Satzger hat sich insbesondere im Rahmen eines ausführlichen Gutachtens für den Deutschen Juristentags dieser Problematik angenommen. Darüber hinaus beschäftigt er sich in zahlreichen Publikationen mit strafprozessualen - auch rechtspolitischen - Problemen.

Publikationen

Monographien

  • Strafrecht. Allgemeiner Teil. Die Straftat und ihr Aufbau. Lehrbuch 53. Auflage 2023 (seit der 43. Auflage) gemeinsam mit Werner Beulke, C.F. Müller, Heidelberg, Reihe: Schwerpunkte Pflichtfach, mit ebook
    • Spanische Übersetzung der 46. Auflage: „Derecho Penal – Parte General“, erschienen im Verlag Istituto Pacífico, Peru, übersetzt durch Prof. Dr. Raúl Pariona, Peru
  • Internationales und Europäisches Strafrecht, Nomos-Lehrbuch, Nomos Verlagsgesellschaft, 10. Auflage 2022
    • Chinesische Übersetzung der 6. Auflage von 2013, erschienen 2014 im AngleVerlag, Taiwan (Übersetzung durch Prof. Dr. Shih-Fan Wang).
    • Japanische Übersetzung der 6. Auflage (Übersetzung durch Prof. Dr. K. Kato), erschienen 2014/15 in Zeitschriftenform, Übersetzung der 7. Auflage demnächst in Buchform
  • International and European Criminal Law, Beck – Hart – Nomos, 2. Auflage 2018
  • Chancen und Risiken einer Reform des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens, Gutachten C fürden 65. Deutschen Juristentag, Verlag C.H.Beck, 2004
  • Die Europäisierung des Strafrechts, Carl Heymanns Verlag, 2001 (Habilitationsschrift)
  • Der Submissionsbetrug. Eine Untersuchung zur Strafbarkeit von Manipulationen bei Ausschreibungsverfahren als Betrug, Verlag Duncker und Humblot, 1994 (Dissertation)

Herausgeberschaften

  • Kommentare und Handbücher:
    • StPO – Strafprozessordnung, Kommentar
      Herausgeber: Helmut Satzger/Wilhelm Schluckebier/Gunter Widmaier. Carl Heymanns Verlag, 4. Auflage 2020
    • StGB – Strafgesetzbuch,Kommentar
      Herausgeber: Helmut Satzger/Wilhelm Schluckebier/Gunter Widmaier. Carl Heymanns Verlag, 5. Auflage 2020
    • Europäisches Strafrecht
      Herausgegeben vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht durch Ulrich Sieber in Zusammenarbeit mit Helmut Satzger/Bernd von Heintschel-Heinegg, Nomos-Verlag, 2. Auflage 2014

  • Festschriften/Symposiumsbände:
    • Harmonisierung strafrechtlicher Sanktionen in der Europäischen Union,Harmonisation of Criminal Sanctions in the European Union. Herausgeber: Helmut Satzger, Nomos-Verlag 2020
    • Estrategias penales y procesales de lucha contra la corrupción, Marical Pons Ediciones Jurídicasy Sociales, 2018 (Herausgeber: Victor Gómez Martín/Juan Pablo Montiel/Helmut Satzger)
    • Die Verfassung moderner Strafrechtspflege. Erinnerung an Joachim Vogel. Herausgeber: Klaus Tiedemann/Ulrich Sieber/Helmut Satzger/Christoph Burchard/ Dominik Brodowski, Nomos-Verlag 2016
    • Ein menschengerechtes Strafrecht als Lebensaufgabe, Festschrift für Werner Beulke zum 70. Geburtstag. Herausgeber: Christian Fahl/Eckhart Müller/Helmut Satzger/Sabine Swoboda, C.F. Müller Verlag 2015
    • Strafverteidigung – Grundlagen und Stolpersteine Symposion für Werner Beulke. Herausgeber: Armin Engländer/Christian Fahl/Helmut Satzger/Sabine Swoboda, C.F. Müller Verlag 2012
    • Festschrift für Gunter Widmaier zum 70. Geburtstag. Strafverteidigung, Revision und die gesamten Strafrechtswissenschaften. Herausgeber: Heinz Schöch/Helmut Satzger/Gerhard Schäfer/Alexander Ignor/Christoph Knauer, Carl Heymanns Verlag 2008

  • Sammelbände:
    • „Klimastrafrecht“, Die Rolle von Verbots- und Sanktionsnormen im Klimaschutz, Herausgeber: Helmut Satzger und Nicolai von Maltitz, Nomos-Verlag, 2023

  • Zeitschriften:
    • Editor-in-chief der Zeitschrift „European Criminal Law Review“ (EuCLR), Nomos/Baden-Baden
    • Mitherausgeber der Neuen Zeitschrift für Strafrecht (NStZ), Verlag C.H.Beck
    • Mitherausgeber der Zeitschrift „DieRechtswissenschaft“, Nomos/Baden-Baden
    • Mitglied des Herausgeberbeirats der chilenischen Online-Zeitschrift „Politíca Criminal – Criminal Policy“ (www.politicacriminal.cl)
    • Mitglied des Herausgeberbeirats der argentinischen Zeitschrift „RevistadeDerechoPenal“, Rubinzal-Culzoni Editores
    • Mitglied des “Editorial Board des Bergen Journal of Criminal Law and Criminal Justice (BJCLCJ)
    • Mitglied de sausländischen Herausgeberbeirats der„TaiwanProsecutorReview“
    • Mitherausgeber der Zeitschrift der University of Georgia „Caucasus Journal of Social Sciences” (https://www.ug.edu.ge/public/samecniero-Jurnali)
    • Mitherausgeber und ständiger Autor der Monatsschrift „JURA–Juristische Ausbildung“,Verlag de Gruyter (bis Ende 2017)

  • Schriftenreihen
    • Mitherausgeber der „Schriften zum Klimarecht“, Nomos-Verlag
    • Mitherausgeber der „Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht“, Nomos-Verlag
    • Mitherausgeber der „Studien zum Strafrecht“, Nomos-Verlag
    • Mitherausgeber der „Neue Schriften zum Strafrecht“, Nomos-Verlag

Kommentierungen und Handbuchbeiträge

  • Satzger/Schluckebier/Widmaier, StGB – Strafgesetzbuch, Kommentar, 5. Auflage 2020
    • Einleitung
    • Vorbemerkungen zu §§ 1 ff.
    • §§ 1 – 2
    • Vorbemerkungen zu §§ 3 – 7
    • §§ 3 – 12
    • § 263
    • §§ 265c – 265e
    • §§ 352 – 353
    • §§ 1 - 3 EUFinSchGStG
  • Satzger/Schluckebier/Widmaier, StPO – Strafprozessordnung, Kommentar, 4. Auflage 2020
    • §§ 131 - 132 StPO
    • §§ 198 - 201 GVG
    • Art. 1-3, 5-8, 15, 18, 34, 41, 43, 46 EMRK
    • Art.2 und 4 des 7. ZP zur EMRK
    • Art. 50 EU-Grundrechtecharta / Art. 54 SDÜ
  • Bockemühl, Handbuch des Fachanwalts Strafrecht, 8. Auflage 2020
    • 8. Teil, 30. Kapitel „Verständigung im Strafprozess“, (gemeinsam mit Florian Ruhs)
  • Böse, Europäisches Strafrecht mit polizeilicher Zusammenarbeit, Enzyklopädie Europarecht, Bd. 11, Nomos/Baden-Baden 2020
    • § 2 Grundsätze eines europäischen Strafrechts
  • Sieber/Satzger/v. Heintschel-Heinegg, Europäisches Strafrecht, Nomos-Verlag, 2. Auflage 2014
    • § 1 Institutionelle Grundlagen (in Teil 1: Vertrags- und verfassungsrechtliche Grundlagen. 1. Kapitel: Europäische Union)
    • § 9 Europäisierung (in Teil 3: Europäisierung des nationalen Strafrechts. 5. Kapitel: Allgemeine Vorfragen)
  • Streinz, EUV/AEUV. Vertrag über die Europäische Union und Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, 3. Auflage 2018, Verlag C. H. Beck
    • Artikel 67 AEUV; gemeinsam mit Wolfgang Weiß
    • Artikel 82-84 AEUV
    • Artikel 325 AEUV

Hier (PDF, 784 KB)finden Sie das Gesamtverzeichnis der Publikationen (Stand: Januar 2023).

Curriculum Vitae

  • seit 2004: Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • seit 2013: Geschäftsführender Vorsitzender der Vereinigung der deutschsprachigen Strafrechtslehrerinnen und Strafrechtslehrer; Doyen der Strafrechtslehrer an der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • seit 2022: Mitbegründer und Geschäftsführer der Forschungsstelle Klimarecht an der Juristische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2010 - 2013: Studiendekan der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2007 - 2009: Beauftragter für die wissenschaftliche Selbstkontrolle der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • seit 2009: Programmbeauftragter der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München für den integrierten Studiengang deutsch-französisches Recht („Paris II – Programm“) mit der Juristischen Fakultät der Université Paris II - Panthéon-Assas
  • 2008 - 2009: Ruf an die Universität Wien auf einen Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie (Nachfolge Univ. Prof. Dr. Manfred Burgstaller), nicht angenommen
  • 2002 - 2004: Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Internationales Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Strafprozessrecht und Europarecht an der Universität Augsburg
  • 2004 - 2013: Modulverantwortlicher „Juristische Grundlagen“ im MBA-Studiengang des ZWW der Universität Augsburg
  • 2001 - 2002: Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Europarecht an der Bucerius Law School, Hamburg
  • 2000 - 2001: Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Würzburg und Augsburg
  • 11/2013 - 12/2013: Gastprofessor an der Universität Modena und Reggio Emilia (Italien)
  • 10/2008: Gastprofessor an der Pontificia Universidad Católica Argentina (Buenos Aires, Argentinien)
  • 2005 - 2012: Regelmäßiger Unterricht im Masterstudiengang Europarecht, Schloss Hofen (Österreich)
  • seit 2012: Mitglied der Expertengruppe der EU-Kommission für die EU-Strafrechtspolitik (s. Beschluss der Kommission für die EU-Strafrechtspolitik (s. Beschluss der Kommission für die EU-Strafrechtspolitik (s. Beschluss der Kommission v. 21.02.2012, Amtsblatt der EU v. 21.02.0212, Nr. C 53/9),
    • Mandat 2012 bis 2015
    • Mandat bis 2018
    • Mandat bis 2021
    • Mandat seit 2021
  • 2009 - 2012: Mitglied des Ständigen Ausschusses des Deutschen Juristenfakultätentags
  • 2006 - 2018: Ständige Deputation des Deutschen Juristentags, gewähltes Mitglied und Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzgender der strafrechtlichen Abteilung;
    Tätigkeiten anlässlich der einzelnen Juristentage:
    • Vorsitzender der strafrechtlichen Abteilung des 68., 69. und 70. Deutschen Juristentags (in den Jahren 2010, 2012 und 2014)
    • Stellvertretender Vorsitzender der strafrechtlichen Abteilung des 71. Deutschen Juristentags 2016 und des 72. Deutschen Juristentags 2018 (Leipzig)
  • 2008 - 2009: Projekt „Grundprinzipien einer Europäischen Kriminalpolitik“ zur Erarbeitung des „Manifests zur Europäischen Kriminalpolitik“, (finanziert aus Investitionsmitteln der Exzellenzinitiative der LMU)
  • 2008: Mitgründer und Koordinator der „European Criminal Policiy Intitiative“, einer internationalen Wissenschaftlergruppe, bestehend aus Europastrafrechtsexperten aus ursprünglich zehn, mittlerweile 17 europäischen und nicht-europäischen Staaten
  • 2010 - 2012: Projekt „Principles for the Future Cooperation in Criminal Matters within the European Union” zur Erarbeitung eines “Manifests zum Europäischen Strafverfahren”, gefördert durch die Europäische Kommission – Action Grant of the Criminal Justice Programme (mit der European Criminal Policy Inititative)
  • 2011 - heute: Regelmäßige Teilnahme als Dozent an der spanischsprachigen Sommerschule an der Universität Göttingen
  • 2011 - 2017: Mitglied des erweiterten Vorstands der Münchener Juristischen Gesellschaft
  • 2012 - heute: Vorstandsmitglied des Bayerisch-Französischen Hochschulzentrums (BayFrance); derzeit stellvertretender Vorsitzender von BayFrance
  • 2010 - heute: Editor-in-chief der Zeitschrift „European Criminal Law Reviev” (EuCLR), Nomos Verlaggesellschaft
  • 04/2013: Dozententätigkeit im Rahmen des Doktoratsstudiums der Universität Liechtenstein mit Betreuung einer daraus entsprungenen Doktorarbeit
  • 2018 - heute: Projektschwerpunkt „Klimastrafrecht“
    • Eigenes Projekt zur Untersuchung der Rolle des Strafrechts bei der Bekämpfung und Eindämmung des Klimawandels (Veröffentlichungen, Tagungen, Call für Papers); Veröffentlichung („Klimastrafrecht“, hrsg. gemeinsam mit Nicolai v. Maltitz)
    • Gründung und Organisation der LMU Climate School (fakultätsübergreifend, https://www.munich-climate-school.lmu.de), die bereits dreimal mit einer internationalen Teilnehmerschaft in München stattfand
    • Gründung eines LMU-Klimaforums zur fakultätsübergreifenden Zusammenarbeit bzgl. aller wissenschaftlichen Fragen zum Klimawandel an der LMU
  • 2015 -2018: Projekt „Strafrechtliche Sanktionen in Europa: Leitlinien für die Ausgestaltung und Umsetzung von EU-Rechtsakten“ (finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft)
  • 2014: Projekt „Strafrechtliche Sanktionierung im internationalen Vergleich – ein akademisches Netzwerk zur rechtsvergleichenden Erarbeitung von Leitlinien für die Harmonisierung der Sanktionen und der Strafzumessung auf europäischer und internationaler Ebene (Anschubfinanzierung durch die Ludwig-Maximilians-Universität im Rahmen von LMUexcellent), gemeinsam mit der European Criminal Policiy Inititative
  • 2015: Berater und Gutachter des BMJ im Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (Große Kammer) in Schatschaschwili v. Deutschland, NO. 9154/10
  • Sonstiges:
    • Fellow des European Law Institutes
    • Mitglied der AIDP
    • Mitglied des internationalen Forschungsprojekts CRIMINT (www.crimint.com.ar)

  • 1986 – 1992: Studium der Rechtswissenschaften und jeweils abgeschlossene fachspezifische Fremdsprachenausbildung in Englisch, Französisch und Spanisch an der Universität Passau
  • 1988 – 1989: Studium des englischen und europäischen Rechts am King`s College London (UK), Diploma in Legal Studies, “with distinction”
  • 1992: Erstes Juristisches Staatsexamen (Bayern): “gut”
  • 1992 – 1993: Tätigkeit als wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie von Prof. Dr. Werner Beulke, Universität Passau
  • 1992 1993: Promotion im Wirtschaftsstrafrecht zum Thema: „Der Submissionsbetrug – Eine Untersuchung zur Strafbarkeit von Manipulationen bei Ausschreibungsverfahren als Betrug“ an der Universität Passau („summa cum laude“)
  • 1993 – 1995: Referendariat in Berlin; je dreimonatige Auslandstation bei der deutschen Botschaft in Paris und der Deutsch-Bolivianischen Handelskammer in La Paz/Bolivien
  • 1995: Zweites Juristisches Staatsexamen (Berlin): („vollbefriedigend“)
  • 1995 – 2000: Tätigkeit als wiss. Assistent und Habilitand am Lehrstuhl von Prof. Dr. Werner Beulke an der Universität Passau
  • 2000: Habilitation mit einer Untersuchung zur „Europäisierung des Strafrechts“
    Venia legendi für die Fächer: Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Europarecht

  • 2018: Ehrenmitgliedschaft der Japanischen Strafrechtslehrervereinigung
  • 2021: International Tun-Ming Tsai Chair Professor of Law, National Taiwan University (Taipei)
  • 2023: Preis für gute Lehre, Ludwig-Maximilians-Universität