6. IPR-Nachwuchstagung
Die 6. IPR-Nachwuchstagung wird am 9. und 10. April 2027 an der Ludwig-Maximilians-Universität München unter dem Thema »Krisen im IPR – Krisen des IPR« stattfinden.
Die 6. IPR-Nachwuchstagung wird am 9. und 10. April 2027 an der Ludwig-Maximilians-Universität München unter dem Thema »Krisen im IPR – Krisen des IPR« stattfinden.
Wir leben im Zeitalter der „Polykrise“. Krieg und Naturzerstörung zwingen Abertausende zur Flucht. Wachsende soziale Ungleichheit und wirtschaftliche Machtkonzentration stellen den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Frage. Politische Spaltung und Renationalisierungsbestrebungen gefährden das europäische Integrationsprojekt und die internationale Zusammenarbeit. Auf unserer Tagung möchten wir die Implikationen dieser Krisenhaftigkeit der Gegenwart für das Internationale Privatrecht (IPR) diskutieren. Welche neuen Fragestellungen werfen die politischen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Krisen unserer Zeit im IPR auf? Wie trägt das IPR zur Krisenbewältigung oder auch -verschärfung bei? Steckt die Disziplin des IPR womöglich selbst in der Krise?
Der Call for Papers kann hier auf Deutsch (PDF, 211 KB) und Englisch (PDF, 195 KB) abgerufen werden.
Die 6. IPR-Nachwuchstagung wird organisiert von:
Nina ist Habilitandin und Akademische Rätin a.Z. am Institut für deutsches und europäisches Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht in Heidelberg. Sie hat in Heidelberg, Montpellier und Oxford studiert und wurde in Heidelberg promoviert. Ihr Referendariat hat sie in Frankfurt a.M., Brüssel und Sydney absolviert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Internationalen Gesellschafts- und Wirtschaftsrechts.
Sena ist wissenschaftliche Referentin und Leiterin des Kompetenzzentrums Türkei am Max-Planck-Institut in Hamburg. Nach ihrem Jurastudium in Istanbul, absolvierte sie ihren LL. M. in London und promovierte in Regensburg im internationalen Erbrecht. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Internationales Familien- und Erbrecht, Nachhaltigkeitsrecht, Recht der Digitalisierung, Internationales Zivilverfahrensrecht und Internationales Vertragsrecht.
© Universitaet Mannheim
Torsten ist Akademischer Rat a. Z. und Habilitand am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales und Europäisches Wirtschaftsrecht der Universität Mannheim (Prof. Dr. Moritz Renner). Er hat in Heidelberg, Cambridge und Stanford studiert und wurde in Mannheim mit der Arbeit „Transnationale Verträge im nationalen Recht“ promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Internationalen Privat-, Verfahrens- und Wirtschaftsrecht, mit besonderem Fokus auf Fragen des globalen Finanzsystems und privater Ordnung.
Peter Moser ist Doktorand und Akademischer Rat a.Z. am Lerhstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung von Professor Dr. jur. Dr. h.c. Peter Kindler. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Recht der Digitalisierung und im Internationalen Wirtschaftsrecht.
Christopher hat in Hamburg und Cambridge studiert und im Anschluss unter der Betreuung von Prof. Dr. Karsten Thorn zu einem international-familienrechtlichen Thema promoviert. Derzeit absolviert er sein Referendariat, das ihn u.a. ins IPR-Referat des BMJ und nach Paris geführt hat. Seine Forschungsinteressen umfassen das Internationale Privat- und Zivilverfahrensrecht sowie die internationale Schiedsgerichtsbarkeit.
Alix ist Habilitandin und Akademische Rätin a.Z. am Institut für Internationales Recht der LMU München. Nach dem Studium in Freiburg, Helsinki und Oxford wurde sie in Heidelberg mit einer Arbeit zur geschlechtlichen Selbstbestimmung im IPR promoviert. Ihr Referendariat absolvierte sie in München und Karlsruhe. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Internationalen Familien- und Personenrechts.
Bianca ist Habilitandin und Akademische Rätin a.Z. am Institut für Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo sie auch studiert hat und promoviert wurde. Ihre Studien führten sie außerdem nach Salamanca, Luxemburg und Philadelphia. Das Referendariat absolvierte sie am LG Köln, mit Stationen u.a. in Brüssel. Biancas Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Internationalen Wirtschafts- und Internationalen Zivilverfahrensrecht.
Antonia ist Wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg. Nach dem Studium in Hamburg und Aix-en-Provence wurde sie mit einer wirtschaftsrechtlichen Arbeit zur AGB-Reform und Rechtsflucht promoviert. Ihr Referendariat führte sie u.a. zu den Vereinten Nationen nach New York, zum BMZ und zu den Wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestages. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im nationalen und internationalen Vertrags- und Wirtschaftsrecht mit einem besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit und Circular Economy.
© Norbert Klekotko
Charlotte Wendland ist Habilitandin und Akademische Rätin a.Z. am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung
von Prof. Dr. Anatol Dutta, M.Jur. (Oxford) an der LMU München. Sie hat in Hamburg und Oxford studiert und wurde von der Uni Hamburg promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Internationalen Familien- und Erbrechts.