Arbeitszeit von Freiberuflern
12. März 2026
RA Stephan Altenburg
SKW Schwarz
Zusammenfassung (PDF, 60 KB)
Thesen (PDF, 157 KB)
Inhaltsangabe
Das Thema „Arbeitszeit bei Freiberuflern“ hat durch die viel beachtete Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hamburg vom 18. Juli 2025 (NZA 2026, 47) eine besondere Aktualität erfahren. Danach sollen angestellte Rechtsanwälte nicht vom Anwendungsbereich des § 3 und des § 5 Abs. 1 ArbZG ausgenommen sein; eine Ausnahme ergebe sich weder aus § 18 ArbZG, noch aus einer Analogie zu § 45 WPO.
Rechtsanwälte haben, auch wenn sie auf der Grundlage eines Arbeitsvertrages in einer Kanzlei tätig werden, eine Fülle von berufsrechtlichen Verpflichtungen zu beachten, die – was die Entscheidung des VG Hamburg gezeigt hat – regelmäßig zu Zielkonflikten mit den arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes führen. Der Referent stellt diese Zielkonflikte dar und begründet, warum sie nur zu Gunsten des Berufsrechts gelöst werden können.
Kurzprofil Stephan Altenburg
Stephan Altenburg ist Rechtsanwalt/Fachanwalt für Arbeitsrecht und als Partner bei SKW Schwarz am Münchener Standort tätig. Er berät Unternehmen zu allen arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Der Referent verfügt insbesondere über langjährige praktische Erfahrung und Expertise in der Beratung von Anwaltskanzleien unter anderem zu den Aspekten der arbeitsrechtlichen Compliance.